Logo des InstitutsInstitut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.

Das IGL im Jahr 2020!

gemeinfrei

Das Institut für Geschichtliche Landeskunde wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr 2020! Auch in diesem Jahr erwarten Sie zahlreiche Veranstaltungen, neue Sonderausstellungen und Artikel in unserem Online- Portal www.regionalgeschichte.net.


Am Samstag, den 18. Januar 2020 findet die Eröffnung unserer Sonderausstellung „Auf dem Weg zur Demokratie: Die Mainzer Republik“ im Museum der Schöfferstadt in Gernsheim statt. Zur Eröffnungsveranstaltung hält Dr. Kai-Michael Sprenger, Leiter des Projekts, um 16:00 Uhr einen einführenden Vortrag zur Ausstellung. Der Blues-Musiker Bodo Kolbe singt im Anschluss Texte des Gernsheimer Jakobiners Friedrich Lehne. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums bis zum 25. März 2020 für Besucher*innen zugänglich.

Das diesjährige Themenjahr der Mainzer Wissenschaftsallianz und die dazugehörigen Formate wie die Mainzer Science Week, der Meenzer Science Schoppe und der Mainzer Wissenschaftsmarkt stehen unter dem Motto „Mensch und Wahrheit". Das Institut für Geschichtliche Landeskunde (IGL) beteiligt sich mit Veranstaltungen, die sich mit „Fake News in der (Regional-)Geschichte" beschäftigen. Im Rahmen der 3. Mainzer Science Week, Montag, 20. bis Sonntag 26. April 2020, veranstaltet Simeon Guthier (IGL) einen Meenzer Science Schoppe unter dem Titel „Weinfälschung im Mittelalter: Von Gewürzen und Kräutern, Feuer, Blei und Schwefel"

Wir freuen uns auf eine spannende Vortragsreihe von April bis Juni zum Thema „Mainz und Frankfurt im Mittelalter – Konkurrenzen, Wechselbeziehungen, Symbiosen“, die wir in Kooperation mit dem Erbacher Hof Akademie und Tagungszentrum des Bustums Mainz, Studium generale der Johannes Gutenberg Universität Mainz, dem Historischen Museum Frankfurt und dem stadthistorischen Musum Mainz veranstalten.
Die Vortragsreihe beleuchtet in diesem Jahr die unterschiedliche Entwicklung der beiden Städte im Mittelalter.  In vergleichender Perspektive geht es dabei nicht nur um den wachsenden Zentralitätsgrad Frankfurts, sondern auch um zahlreiche Aspekte der Symbiose, der Wechselbeziehungen und Verflechtungen zwischen beiden Städten. So sind in etlichen Bereichen wie der Wirtschaft und der Kultur wichtige komplementäre Funktionen beider Standorte zu beobachten. Damit werden Phänomene behandelt, die auch für aktuelle Diskussionen um raumordnende und identitätsbildende Prozesse in der fragmentierten Region an Rhein und Main von Interesse sein können. Eine abschließende Podiumsdiskussion ist der Rezeptionsgeschichte gewidmet und wird – ebenfalls in einer vergleichenden Perspektive – nach dem unterschiedlichen Umgang und der aktuellen Präsenz der jeweiligen mittelalterlichen Erinnerungsorte in beiden Städten fragen.

Mit unserem Geschichtsmobil werden wir wieder in ganz Rheinland-Pfalz unterwegs sein. Ebenso dürfen Sie sich auf neue Publikationen freuen!

01.01.2020 | Zurück zum Überblick