Newsletter des IGL

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des Instituts,

wir möchten Sie auf einige interessante Veranstaltungen und Ereignisse aufmerksam machen:

Dr. Hedwig Brüchert erhält Römisches Kaisermedaillon

Unsere langjährige Mitarbeiterin und Schatzmeisterin, Frau Dr. Hedwig Brüchert, wurde anlässlich eines Empfangs zu ihrem 70. Geburtstag vom Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling mit dem Römischen Kaisermedaillon ausgezeichnet. Das Medaillon, dessen Original aus dem Jahr 297 n. Chr. stammt, wird als städtische Auszeichnung an Personen verliehen, die sich um die Mainzer Stadt- und Kulturgeschichte besonders verdient gemacht haben. Als langjährige Geschäftsführerin des Stadthistorischen Museums Mainz, in ihrer Funktion als ehemalige Vorsitzende des Vereins für Sozialgeschichte Mainz e.V. sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGL hat Frau Dr. Brüchert einen nachhaltigen Eindruck im kulturellen Leben der Stadt hinterlassen.

Wir vom IGL gratulieren nicht nur herzlich zu dieser hohen Auszeichnung, sondern natürlich auch zum runden Ehrentag. Alles Gute!

Finissage der Sonderausstellung "500 Jahre für Mainz - Die Wurzeln des Philharmonischen Staatsorchesters und die Entwicklung der Mainzer Orchesterkultur" am 18. Januar

Finissage der Sonderausstellung im Stadthistorischen Museum Mainz mit Kurzführungen und Musik

Unter dem Motto "500 Jahre für Mainz" beleuchtet das Philharmonische Staatsorchester mit der Sonderausstellung im Stadthistorischen Mainz seine Wurzeln, die bis in die Zeit Albrechts von Brandenburg als Kurfürst und Erzbischof in Mainz zurückreichen.
Anhand einer Vielzahl interessanter Exponate, Texttafeln und multimedialer Elemente können Sie die spannende historische Entwicklung von den frühen Belegen in den Mainzer Ingrossaturbüchern zu am Hof angestellten Trompetern über die Glanzzeit der Mainzer Hofkapelle bis hin zum Philharmonischen Staatsorchester Mainz nachvollziehen.

Zeit: 11:00-17:00 Uhr, ab 15:00 Uhr Salonorchester
Ort: Mainz, Zitadelle, Bau D (Stadthistorisches Museum - Zufahrt über Eisgrubweg und die Straße 'Am 87er Denkmal')

1. Eltviller Gutenberg-Symposium am 23. Januar

Anlässlich des 550. Jahrestages der Ernennung Gutenbergs zum Hofmann des Mainzer Kurfürsten Adolf von Nassau findet in der Eltviller Burg ein Vortragsabend statt. Das Symposium ist in Zusammenarbeit zwischen dem IGL und dem Institut für Buchwissenschaft der Universität Mainz entstanden und widmet sich sowohl der Lebenszeit als auch der Erforschungsgeschichte des großen Mainzers. Prof. Dr. Füssel, Dr. Heidrun Ochs, Dr. Stefan Grathoff, Prof. Dr. Michael Matheus sowie Dr. Kai-Michael Sprenger fungieren als Expertenteam und informieren in Kurzvorträgen und einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung und Funktion dieses Hofamts sowie über die Geschichte der Eltviller Burg als Residenz. Große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den Mainzer Ingrossaturbüchern ( www.ingrossaturbuecher.de) zu, in deren Quellenbestand sich das einzige Zeugnis für dieses Ereignis befindet.

Zum Symposium sind alle Gutenberg-Begeisterten und Geschichtsinteressierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass/Getränkeausschank ab 18:30 Uhr
Ort: Eltviller Burg, Kurfürstensaal

Stadtführung "Auf den Spuren verfolgter Frauen in Mainz während der NS-Zeit" am 1. Februar

Stadtrundgang des Vereins für Sozialgeschichte Mainz e.V. und des IGL im Rahmen der Veranstaltungen zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Der Rundgang thematisiert die Schicksale einzelner Frauen in und aus Mainz sowie Rheinhessen, die Opfer von Verfolgung durch die Nationalsozialisten waren. Neben der berühmten Schriftstellering Anna Seghers werden beispielsweise die Krankenschwester Lucia Bub (geb. Weimer) und die KPD-Politikerin und Widerständlerin Franziska Kessel vorgestellt. Dabei sollen die biographischen Skizzen von einem Überblick zu den Themen "Machtergreifung" und Gleichschaltung 1933, Entmachtung des Stadtrats, schrittweise Entrechtung und wirtschaftliche Ausschaltung der Juden sowie Zerstörung der Synagogen bis zur Deportation und Ermordung der Sinti und Juden eingerahmt werden.

Beginn: 11:00 Uhr
Ort: Mainz, Schillerplatz (Fastnachtsbrunnen)

Petition für den Erhalt des Lehrstuhls für Rheinische Landesgeschichte an der Universität Bonn

Im Dezember 2014 wurde bekannt, dass die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Zuge von Sparmaßnahmen gewaltige Umstrukturierungen u.a. im Bereich der Geschichtswissenschaften plant. So soll der seit fast 100 Jahren bestehende Lehrstuhl für Rheinische Landesgeschichte nicht mehr neu besetzt werden, sondern vielmehr in den Bereich des Lehrstuhls für Frühe Neuzeit eingegliedert werden.

Zahlreiche historische Vereine in Nordrhein-Westfalen und andere Geschichtsinteressierte fürchten um die Bedeutung und Zukunft landesgeschichtlicher Forschung. Aus diesem Grund wurde auf der Plattform www.openpetition.de eine Petition erstellt, deren Initiatoren auf zahlreiche Unterzeichner und damit auf einen wichtigen Schritt zum Erhalt des landesgeschichtlichen Lehrstuhls hoffen.

Über diesen Link  https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-des-lehrstuhls-fuer-rheinische-landesgeschichte-an-der-universitaet-bonn gelangen Sie zur Petition.