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Dr. Simone Busley

Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.
3. Stock, Zi. 03-123
Hegelstraße 59
55099 Mainz
Tel.: 06131 / 39 38 -306
Fax: 06131 / 39 38 -310
E-Mail: simone.busley{at}uni-mainz.de 

* 1987 in Neuwied. 2006 bis 2013 Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Bildungswissenschaften (Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2013 bis 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2013 bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Digitalen Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD) an der Technischen Universität Darmstadt (Arbeitsstelle Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz). 2015 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im trinationalen DFG-Projekt "Das Anna und ihr Hund – Weibliche Rufnamen im Neutrum" unter der Leitung von Prof. Dr. Damaris Nübling (Deutschland, Mainz), Prof. Dr. Peter Gilles (Luxemburg, Luxembourg) und Prof. Dr. Helen Christen (Schweiz, Fribourg). Promotion 2020 zum Thema: „Frauen im Neutrum. Empirische Studien zu mittel- und niederdeutschen Dialekten.“ Seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz, außerdem Lehrbeauftragte am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Forschungsschwerpunkte

Dialekte, Namen, Sprachwandel, Genus, Soziopragmatik

Publikationen

Aufsätze

  • [mit Julia Fritzinger] De Lena sein Traum. Soziopragmatisch motivierte Genusvariabilität weiblicher Rufnamen. In: Luise Kempf, Mirjam Schmuck und Damaris Nübling (Hg.): Linguistik der Eigennamen (Linguistik - Impulse & Tendenzen 88). Berlin, Boston 2020, S. 347–376.
  • [mit Julia Fritzinger] Em Stefanie sei Mann – Frauen im Neutrum. In: Stefan Hirschauer und Damaris Nübling (Hg.): Namen und Geschlechter – Studien zum onymischen Un/doing Gender (Linguistik – Impulse & Tendenzen 76). Berlin/Boston 2018, S. 191–212.
  • [mit Damaris Nübling u. Juliane Drenda] Dat Anna und s Eva – Neutrale Frauenrufnamen in deutschen Dialekten und im Luxemburgischen zwischen pragmatischer und semantischer Genuszuweisung. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 80/2 (2013), S. 152–196.

Rezensionen

  • Rezension zu: Gilles, Peter; Kollmann, Cristian; Muller, Claire (Hg.): Familiennamen zwischen Maas und Rhein. Frankfurt a.M. 2014. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 82/3 (2015), S. 358–360.

Vorträge

  • „Also wurde Kaspar umgetauft in Willi.“ – Zur Umbenennung von Knechten und Mägden bei Dienstantritt. Vortrag auf der Tagung „Bewegte Namen – Anpassungsprozesse von Eigennamen in räumlichen, zeitlichen und sozialen Spannungsfeldern“, Münster 2019.
  • [mit Julia Fritzinger] Das Emma und der Hänsli: Genus-Sexus-Diskordanzen in Dialekten des Deutschen. Vortrag auf auf der 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, AG "Kontraste und Opposition bei Genus und Geschlecht im Deutschen", Bremen 2019.
  • [mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger u. Sara Martin] Das Anna und ihr Hund. Weibliche Hundenamen im Neutrum? Vortrag auf der Tagung "Pragmatik der Genuszuweisung", Fribourg i. Ü. 2019.
  • [mit Julia Fritzinger] Neutrales Rufnamengenus zwischen Grammatik und Pragmatik. Vortrag auf der Tagung "Pragmatik der Genuszuweisung", Fribourg i. Ü. 2019.
  • [mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger, Sara Martin] Et Lisbeth, eist Claire, s Elsi und dr Seppli: Räumliche Variation der Genuszuweisung bei Rufnamen. Vortrag auf der 8. Mainzer Namentagung "Namengeographie", Mainz 2018.
  • [mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger u. Sara Martin] Dat Anna, et Charlotte und s Heidi: Neutrale Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen als überregionales Phänomen. Vortrag auf dem 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), Marburg 2018.
  • Et Susanne is ne so eefach, dat hät so sien Kopp! Neutrale weibliche Rufnamen in (nieder)deutschen Dialekten. Vortrag auf der 131. Jahrestagung des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS), Kiel 2018.
  • [mit Julia Fritzinger] Zur Existenz eines soziopragmatischen Genus bei Personennamen. Vortrag auf der 6. Mainzer Namentagung „Linguistik der Eigennamen“, Mainz 2016.