Logo des InstitutsInstitut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.

Die Mitglieder des Vorstands

Prof. Dr. Michael Matheus, Vorsitzender und Direktor

Geboren 1953 in Graach (Mosel). Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Trier, Bonn und Münster; Staatsexamen und Promotion 1981, im Anschluss wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier im Fach. 1986-1988 Stipendiat der DFG sowie am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom. 1990 Habilitation an der Universität Trier für Mittelalterliche Geschichte und Geschichtliche Landeskunde. 1990/91 Gastdozent am DHI in Rom, Lehrtätigkeit an der Universität Rom "La Sapienza". 1993 Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität GHS Essen.
Seit 1994 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 1994 bis Februar 2003 1. Vorsitzender des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz. Oktober 2002 bis 2012 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, seit Oktober 2012 wieder als Professor an der Universität Mainz tätig. 2013 bis 2021 war er Vorsitzender des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Von 2013 bis 2020 und erneut seit 2021 wieder Vorsitzender des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz. Prof. Dr. Michael Matheus auf Wikipedia

Studiendirektor i. R. Hans Berkessel, Vorsitzender

Jahrgang 1955; Pädagoge und Historiker, bis 2015 Lehrer und Regionaler Fachberater Geschichte Rheinhessen; seit 2016 freier Mitarbeiter am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. Koordinator des Projekts Erster Weltkrieg im Saarland (zusammen mit Katharina Thielen), Autor und Mitherausgeber der Reihen "Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz", "Mainzer Beiträge zur Demokratiegeschichte" und der Publikation "Ingelheim am Rhein. Geschichte der Stadt von den Anfängen bis in die Gegenwart." Letztes Publikationsprojekt "Schreie auf Papier. Die Briefe von Heinrich und Selma Wolff aus Mainz an ihre Söhne Herbert und Helmut in New York 1937 - 1941", veröffentlicht im Dezember 2021. Zurzeit Arbeit als Autor und Mitherausgeber an "Kehilla Schpira. Zeugnisse jüdischen Lebens in Speyer" (=Band 5 der Reihe Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz) und "Hoher Besuch und starke Worte. Zwei Jahrhunderte politischer Reden auf dem Hambacher Schloss" (=Band 2 der Reihe "Mainzer Beiträge zur Demokratiegeschichte". Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins für Sozialgeschichte Mainz e. V. (bis 1/2022), langjähriges Mitglied und Vorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender im Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands (VGD), langjähriges Mitglied im Bundesvorstand und Vorsitzender des Landesverbandes der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB); Gründungsmitglied und Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz der Deutschen Vereinigung für Demokratiepädagogik (DeGeDe); Leiter des BLK-Programms "Demokratie lernen & leben" für Rheinland-Pfalz, Mitbegründer und langjähriger Koordinator des "Demokratie-Tags" und des Bündnisses "Demokratie gewinnt!" Rheinland-Pfalz, Mitbegründer und Vorsitzender der Stiftung Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz Mainz; Auszeichnungen: Gutenberg-Statuette der Stadt Mainz (2015), Bundesverdienstkreuz (2016). Seit 2021 Vorsitzender des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz.

Archivdirektor a.D. Dr. Hermann-Josef Braun, Schriftführer

Geboren 1953 in Hirschfeld/Hunsrück. Studium der Fächer Geschichte und Romanistik in Trier und Poitiers, 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien 1981, danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier (Prof. Irsigler). 1985 Promotion in Geschichte an der Universität Trier. 1984-1986 Archivreferendariat am Landeshauptarchiv Koblenz, der Archivschule Marburg und dem Bundesarchiv Koblenz. 1986 2. Staatsexamen (archivarische Staatsprüfung) an der Archivschule Marburg, danach Tätigkeit im Bistumsarchiv Trier. Von 1988-2021 Direktor des Dom- und Diözesanarchivs Mainz.

Dr. Hedwig Brüchert, Schatzmeisterin

Geboren 1945 in Leitmeritz (Böhmen), 1981-1986 Studium der Fächer Mittlere und Neuere Geschichte, Soziologie und Pädagogik in Mainz, 1987 Magister ARtium, 1993 Promotion, seit 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Michael Matheus am Historischen Seminar, Abt. III., bzw. am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz in den Projekten: "Arbeitsbedingungen im Großherzogtum und Volksstaat Hessen unter besonderer Berücksichtigung der Frauen- und Kinderarbeit", "Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes Rheinland-Pfalz", "Der Einsatz von Zwangsarbeitskräften in der Stadt Wiesbaden während des Zweiten Weltkriegs"; Zwangsarbeit in Mainz; "Zwangsarbeit in Rheinland-Pfalz"; Lehrbeauftragte am Historischen Seminar. [mehr]

Prof. Dr. Franz J. Felten, Ehrenvorsitzender

Geboren 1946 in Weiten/ Saar, Abitur 1966, Studium in Saarbrücken und Paris, Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Französisch und Geschichte) 1971, zweites Staatsexamen 1979, Promotion 1977 in Saarbrücken: Äbte und Laienäbte in Frankreich. (Stuttgart 1980). Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Hochschulassistent an den Universitäten Saarbrücken und Freie Universität Berlin bei Friedrich Prinz bzw. Kaspar Elm. Habilitation Berlin 1990: Avignon und Paris. Untersuchungen zum politischen Handlungsspielraum der frühen avignonesischen Päpste. Vertretung einer Professur in Essen WS 1990/ SS 1991, Oberassistent FU Berlin WS 1991/92 - WS 1992/93, Professor für Mittelalterliche Geschichte in Dresden (SS 1993) und in Halle-Wittenberg (1993-97), seit SS 1997 Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Mainz.
Von 2002-2013 in Vertretung von Herrn Prof. Dr. Michael Matheus Vorsitzender des Instituts für Geschichtliche Landeskunde. Seit 2013 Ehrenvorsitzender des Instituts.

Nähere Informationen zu Aufgaben und Zusammensetzung der Vorstandschaft des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. finden Sie unter § 8 der Institutssatzung.